Bemerkenswert

Allgemeine Tipps zur Lockenpflege

  1. Schampoo richtig verwenden

Das Schampoo dient nur zur Reinigung der Kopfhaut und der Haare. Es beinhaltet keine Pflegestoffe, wie einem in der Werbung gerne vorgetäuscht wird. Deshalb wird das Schampoo auch nur vorsichtig in die Kopfhaut einmassiert. Es ist nicht nötig die kompletten Haare zu schamponieren. Beim Ausspülen fliesst der Schaum dann über die Haare und reinigt diese ebenfalls.

 

  1. Die Wahl des richtigen Schampoos

Verwende ein Schampoo ohne Sulfate, da diese die Kopfhaut reizen und die Haare aufrauen können. Achte dabei auch darauf, dass keine Silikone enthalten sind, denn diese sind meistens nur mit Sulfaten zu entfernen, da sie sich wie einen Mantel um das Haar legen können.

Drei sulfatfreie Schampoo’s die ich bereits getestet habe:

  • Khadi Rose Repair Schampoo
  • Shea Moisture JBCO Grow and Restore Schampoo
  • Deva Curl Low Poo
  • Redken Courvaceous Cream Schampoo (alte Formulierung)

Weitere sulfatfreie Schampoo’s:

  • Alles von Shea Moisture
  • Deva Curl NO Poo
  • Khadi Amla Schampoo für Volumen
  • Weleda Hafer Aufbau Schampoo
  • Farfalla Sensitive Wildrose Schampoo
  • Aubrey Organics
Blue Camomile Hydrating Shampoo
  • Alverde Color Glanz Bio-Acaibeere
und Bio-Granatapfel
  • Sante Naturkosmetik
Shampoo Velvet Rose

 

  1. Haarmaske

Dass die Haarmaske gut einziehen kann, ist es wichtig sie nach dem Schampoo zu benutzen, nicht nach der Spülung! Das Schampoo reinigt das Haar und öffnet die Schuppenschicht der Haare. Die Maske nährt das Haar, dass kann es aber nur wenn die Schuppenschicht geöffnet ist. Danach sollte eine Spülung zur Schliessung der Schuppenschicht benutzt werden.

Achte auch bei der Haarmaske darauf, dass sie silikonfrei ist.

 

  1. Conditioner / Spülung

Die Spülung sollte ebenfalls silikonfrei sein. Versuche deine Haare bereits unter der Dusche mit den Fingern zu entwirren, wenn du Spülung in den Haaren hast. Das funktioniert sehr gut und ist für die Haare weniger schädlich. Danach spülst du die Spülung kalt aus, damit deine Haare schön glänzen. Du kannst auch etwas Spülung in den Längen und Spitzen als Leave-In lassen.

 

  1. Seiden- oder Satinkissenbezug

Um weniger Reibung zu erzeugen empfiehlt es sich ein Seiden- oder ein Satinkissenbezug anstelle eines normalen Baumwollkissenbezuges zu benutzen. Die Locken bleiben dadurch auch besser in Form.

 

  1. Keine normalen Handtücher mehr

Um deine Haare zu trocknen solltest du ein Mikrofasertuch oder ein altes T-Shirt benutzen. Es erzeugt weniger Reibung und hilft dir deine Haare vor Frizz zu bewahren.

 

  1. Ölkur vor dem Waschen

Um deine Haare zu pflegen und das Wachstum zu unterstützen ist es von Vorteil ab und zu eine Ölkur vor dem Waschen zu machen. Dazu nimmst du einfach ein reines Öl deiner Wahl (Kokosöl, Mandelöl, Olivenöl ect.) und massierst es in den Ansatz und in deine Längen und Spitzen. Am Besten feuchtest du deine Haare vorher an, damit die Feuchtigkeit eingeschlossen werden kann. Das solltest du mindestens 30 Minuten einziehen lassen und dann ganz normal mit Schampoo auswaschen. Keine Sorge auch dein sulfatfreies Schampoo schafft das.

 

  1. Leave-In Conditioner

Nach dem Waschen und vor dem Kämmen benutzt du am Besten noch einen Leave-In Conditioner. So kannst du deine Haare besser durchkämmen und sie werden sehr gut mit Feuchtigkeit versorgt.

 

  1. Haare kämmen

Kämme deine Haare nur mit einem grobzinkigen Kamm oder mit den Fingern durch. Beginne immer an den Spitzen und arbeite dich so langsam zum Ansatz hoch. Wenn die Haare nass sind, sind die extrem empfindlich, lass’ dir also genügend Zeit dabei.

 

  1. So wenig Hitze wie möglich

Versuche so wenig Hitze wie möglich zu verwenden. Jede Behandlung mit Hitze schadet deinen Haaren. Versuche die Haare lufttrocknen zu lassen oder verwende einen Diffusor-Aufsatz und föhne auf kalter oder lauwarmer Stufe.

 

  1. Styling

Es gibt verschiedene Arten, wie du deine Locken stylen kannst. Zum einen wären da Schaumfestiger, Lockencremes aber auch Gels.

Achte darauf, dass die Produkte keinen austrocknenden Alkohol enthalten.  Fürs Styling der Locken benutze ich sehr gerne Gel.

Hier 3 verschiedene Gels, die keinen austrocknenden Alkohol enthalten:

  • Wella Shockwaves
  • Ecostyler Gel
  • Deva Curl Light Defining Gel

Gib das Styling Produkt in die Haare, wenn sie noch nass sind. So entsteht nachher weniger Frizz.

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  1. Haarwäschen hinauszögern

Versuche die Haare nicht zu oft zu waschen. Jede Haarwäsche ist eine Belastung für die Haare und die Kopfhaut. Wenn du deine Haare täglich wäschst versuche dich langsam daran zu gewöhnen die Haare nur noch jeden zweiten und später nur noch jeden dritten Tag zu waschen. Die Haare brauchen eine Weile um sich daran zu gewöhnen und sie werden bestimmt nachfetten. Es wird sich aber lohnen. Du kannst auch Trockenschampoo benutzen um die Haarwäschen hinaus zu zögern.

 

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Silikonprojekt

Eigentlich war ich immer auf der Seite der Silikon-Gegner. Ich war mir sicher, dass Silikone meinen Haaren schaden und habe sie komplett aus meiner Haarroutine gestrichen. Alles was ich noch an Produkten da hatte, habe ich verschenkt und danach immer darauf geachtet Produkte ohne Silikone zu kaufen. Vor ein paar Monaten kam mir dann aber immer häufiger der Gedanke, dass die Eigenschaften der Silikone doch auch bewusst zum Vorteil, nämlich zum Schutz der Haare dienen könnten.

Meine Haare neigen dazu ab dem 2. Tag nach der Wäsche sehr zu verknoten und zu verfilzen. Die Oberfläche der Haare wirkt einfach aufgerauter als direkt nach der Wäsche. Ausserdem werden die Enden immer trockener je länger ich sie nicht gewaschen habe. Dieses Problem habe ich aber schon lange und anfangs hatte ich meine Locken jeden morgen mit Wasser aufgefrischt, aber mittlerweile dauert mir das Trocknen danach einfach zu lange.

Nun möchte ich Silikone von Juni bis Juli mal bewusst einsetzten. Ich erhoffe mir eine geglättete Haarstruktur und weniger verknoten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dieser Zeit mehr Spliss erzeugt wird oder die Haare trockener werden, da ich die Silikone ja bewusst einsetzte und einigermassen weiss, welche Silikone wo enthalten sind. Ob ich mit dieser Annahme richtig liege, werde ich dann sehen. Jetzt zeige ich dir noch welche Produkte in dieser Zeit zum Einsatz kommen werden.

Als Schampoo und Conditioner werde ich hauptsächlich die beiden Produkte von der alten Curvaceous Reihe von Redken benutzen. Das Schampoo ist silikonfrei, was mir wichtig ist. Auf der Kopfhaut möchte ich keine Silikone haben. Die Spülung enthält Silikone, die wasserlöslich sind.

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Als Haarmaske werde ich die GUHL Feuchtigkeitsaufbaumaske verwenden. Diese enthält nicht wasserlösliche Silikone.

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Ausserdem habe ich zwei Haaröle, welche ich dann einsetzen werde. Das wäre zum einen das GUHL Tiefenaufbau Haaröl und zum anderen das Paul Mitchell Skinny Serum. Ich werde die Öle als Leave-in nach der Haarwäsche benutzen.

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Damit ich hoffentlich kein Silikon Build Up bekomme, werde ich ca. alle 2 Wochen von Redken das Hair Cleansing Creme Schampoo anstelle des Curvaceous Schampoo benutzen.

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Wenn ich die Haare danach föhne möchte benutze ich das Cloud Nine Magical Quick Dry Potion als Hitzeschutz.

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Die Locken zusätzlich stylen werde ich wahrscheinlich nicht. Ich möchte keine Stylingmittel wie Gel oder Schaum benutzen, da dies das Ergebnis auch verfälschen könnte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Locken sich schnell aushängen und ich die nächsten zwei Monate eher mit Wellen rumlaufen werde. Trotzdem bin ich sehr gespannt und freue mich auf diese Zeit.

 

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Backups

Ich plane in Zukunft dir auch meine Haarprodukte Hauls zu zeigen. Im Moment besitze ich aber noch einige Produkte, die ich verbrauchen muss, weshalb das noch etwas dauern kann. Deshalb zeige ich dir jetzt einfach die Produkte, die als Backups in meinem Schrank stehen.

Für mein Silikonprojekt, welches ich voraussichtlich von Juni bis Juli 2017 durchziehen werde habe ich auch noch einige Backup Produkte. Dazu gehören die GUHL Feuchtigkeitsaufbau Haarmaske, den HASK Argan oil from Morrocco Repairing Conditioner und das Redken Hair Cleansing Cream Schampoo um ein Silikon Build Up zu vermeiden. Dazu werde ich aber in einem anderen Blogpost mehr berichten.

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Was ich sonst fast immer als Backup da habe ist von Babtiste ein Trockenschampoo. In diesem Fall ist es die Sorte Tropical. Meiner Meinung nach sind sie super einfach aufzutragen und riechen gut. Ich möchte aber als nächstes das LUSH Trockenschampoo in Puderform ausprobieren.

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Auch von Balea Professionals habe ich oft Spülungen da. Ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesen Spülungen super. Sie enthalten keine Silikone und man kann sie sehr gut als Cowash benutzen. Spülungen braucht man sowieso schnell auf, weshalb es gut ist auch günstigere Alternativen zu kennen.

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Dann habe ich noch zwei Haarmasken auf Vorrat. Das wäre zum einen die Garnier Wahre Schätze Honig Geheimnisse. Momentan benutze ich gerade die Garnier Wahre Schätze Argan & Camelia Öl Maske, mit der ich zufrieden bin. Sie spendet Feuchtigkeit und ich kann meine Haare sehr leicht beim Auftragen mit den Fingern durchkämmen. Ich bin daher auf die Honigmaske gespannt. Die zweite Haarmaske wäre die Alverde Feuchtigkeitskur Bio-Passionsblume & Bio-Reis für trockenes und strapaziertes Haar. Ich werde diese zum ersten Mal ausprobieren und kann dazu leider noch nicht viel sagen.

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Ausserdem stehen noch zwei Stylingprodukte bei mir im Schrank. Da wäre das Wella Shockwaves Gel, welches ich momentan neben dem Ecostyler Gel auch nochmals in Benutzung habe. Es enthält keinen Alkohol und ist für mich somit das beste Gel, welches man in der Drogerie bekommt. Seit einer gefühlten Ewigkeit steht auch noch ein Schaumfestiger von Nivea ungeöffnet bei mir herum. Es handelt sich dabei um den flexible curls Schaumfestiger und ich bin mir ziemlich sicher, dass er austrocknenden Alkohol enthält. Trotzdem werde ich ihn aufbrauchen, sobald mein aktueller Schaumfestiger leer ist.

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So und zum Schluss habe ich noch zwei Devacurl Produkte, auf die ich mich sehr freue sie zu benutzen. Das wäre das Lowpoo Schampoo und das Light Defining Gel. Ich habe mir überlegt nach dem Silikonprojekt die Curly Girl Methode auszuprobieren. Ich übernehme zwar schon vieles davon aber ich möchte, wenn möglich alles übernehmen und herausfinden ob sich meine Locken noch mehr entfalten können. Falls dir der Begriff Curly Girl Methode gar nichts sagt, das ist ein Buch, das Lorraine Massey geschrieben hat. In diesem Buch erklärt sie, wie man das Beste aus seinen Locken herausholen kann. Ich kann dir das Buch sehr empfehlen, da es jeden Schritt wirklich sehr genau erklärt. Ich werde aber in einem weiteren Blogpost auch noch genauer auf diese Methode eingehen. 🙂

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Sulfate und Silikone in Haarpflegeprodukten

Ja, das Thema Inhaltsstoffe ist bestimmt nicht das einfachste und ich verstehe, dass man schnell den Mut verliert sich da durch zu kämpfen, wenn man mal einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe eines Schampoo’s wirft. Sich aber ein wenig damit auszukennen kann dir helfen die richtigen Produkte für dein Haar zu finden. Hier zeige ich dir zwei Inhaltsstoffe, die du besser aus deiner Haarpflege streichst.

Sulfate

Sulfate sind sehr aggressive Tenside, die auch in Reinigungsmitteln eingesetzt werden. Sie können die Haare austrocknen und besonders Locken sind davon betroffen, da sie sowieso schon zu Trockenheit neigen. Ein sulfatfreies Schampoo reinigt genau so gut und lässt deine Haare nicht so stark austrocknen.

Hier die Liste mit aggressiven Sulfaten, die du besser meidest:

  • Alkylbenzol Sulfonat
  • Alkylbenzol Sulfonat
  • Ammonium Laureth Sulfat
  • Ammonium Lauryl Sulfat
  • Ammonium Xylenesulfonat
  • Natrium C14-16 Olefin Sulfonat
  • Natrium Cocoyl Sarcosinat
  • Natrium Laureth Sulfat
  • Natrium Lauryl Sulfat
  • Natrium Lauryl Sulfoacetat
  • Natrium Myreth Sulfat
  • Natrium Xylenesulfonat
  • TEA-Dodecylbenzenesulfonat
  • Ethyl PEG-15 Cocamine Sulfat
  • Dioctyl Natrium Sulfosuccinat

 

Hier noch eine Liste mit sanften Sulfaten, die deine Haare nicht so stark austrocknen:

  • Cocamidopropyl Betain
  • Coco Betain
  • Cocoamphoacetat
  • Cocoamphodipropionat
  • Dinatrium Cocoamphodiacetat
  • Dinatrium Cocoamphodipropionat
  • Lauroamphoacetat
  • Natrium Cocoyl Isethionat
  • Behentrimonium Methosulfat
  • Dinatrium Lautreth Sulfosuccinat
  • Babassuamidopropyl Betain

 

Sollte dir das alles ein wenig zu kompliziert sein, die ganzen Stoffe zu merken, kann ich dich beruhigen. Es wird einfacher die anderen Inhaltstoffe zu erkennen und es gibt auch noch zwei andere Möglichkeiten, wie du ein passendes „Schampoo“ finden kannst.

Die erste Möglichkeit wäre auf Co-Washing (Conditioner-Wäsche) umzusteigen. Das bedeutet du reinigst deine Haare nur mit Spülung. Genau wie mit einem Schampoo massierst du die Spülung in deine Kopfhaut und lässt das Ganze ca. 5 Minuten einwirken. Danach gut ausspülen. Da in der Spülung auch Reinigungsstoffe enthalten sind, funktioniert diese Methode sehr gut und ohne dass deine Haare angegriffen werden. Wichtig bei dieser Methode ist, dass du eine Spülung OHNE SILIKONE benutzt. Wie man diese erkennt, darauf komme ich gleich.

Die zweite Möglichkeit ist das Schampoo zu verdünnen. Da die Sulfate so stark reinigen können sie auch verdünnt benutzt werden. Nimm dazu einfach eine kleine Flasche (ca. 100ml) und gib einen Klecks (weniger als du normalerweise benutzt) von deinem Schampoo in die Flasche. Den Rest füllst du mit Wasser und schüttelst kräftig. Dieses Gemisch kannst du nun in deine Kopfhaut einmassieren. Ich würde dir empfehlen das so mit deinen Schampoo’s die du jetzt noch hast zu machen und danach auf ein Sulfatfreies umzusteigen.

Hier eine Liste mit Schampoo’s die sulfatfrei sind:

  • Alle von der Marke Shea Moisture
  • Alle von der Marke Devacurl
  • Khadi Amla Schampoo
  • Khadi Rose Repair Schampoo
  • Weleda Hafer Aufbau Schampoo

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Silikone

Um dieses Thema kommt man nicht herum und du hast bestimmt auch schon von ihnen gehört. Manche lieben sie, andere hassen sie – Silikone in Haarpflegeprodukten.

Silikone haben den Ruf sich wie einen Film um das Haar zu legen, es zu schützen, glänzend und kämmbar zu machen. Es soll sich aber auch am Haar ablagern können und so keine Pflege mehr ans Haar lassen. Das Haar unter der Schicht kann so spröde und trocken werden. Silikone lassen sich nur bedingt mit Wasser auswaschen, je nach Silikonart besser oder schlechter. Die meisten Silikonarten kann man aber nur mit Schampoos entfernen, die wieder scharfe Sulfate enthalten. Du siehst, hier beginnt der Teufelskreis. Benutze ich Silikone und möchte diese auch auswaschen können, muss ich ein Schampoo mit starken Sulfaten benutzen, welches wiederum die Haare austrocknen kann.

Ob Silikone wirklich so böse sind, wie alle behaupten oder ob einige Eigenschaften nicht durchaus zum Vorteil (Schutz der Haare) genutzt werden können, werde ich ab Juni 2017 für zwei Monate genauer testen. Meiner Meinung nach gehören Silikone aber in KEIN Schampoo. Egal ob das Schampoo starke Sulfate enthält oder was auch immer. Ein Silikon Build-Up wünscht sich schliesslich niemand auf der Kopfhaut. Leider enthalten viele Schampoos immer noch Silikone, weshalb es sich lohnt genauer hinzusehen.

Wenn du dir also neue Haarpflegeprodukte kaufen möchtest, achte bei den Inhaltstoffen auf Endungen wie – cone – conol – oxane – glycol. Das ist einfacher als komplette Listen auswendig zu lernen oder immer mitzunehmen. Ansonsten wäre www.silikofrei.info noch eine tolle Website, auf der nur silikonfreie Haarprodukte aufgelistet sind. Übrigens, die sulfatfreien Schampoos in der Liste oben, sind natürlich auch silikonfrei.

Falls du dich noch weiter mit den verschiedenen Silikonarten beschäftigen möchtest ist hier die Liste dazu. Unter „wasserlösliche Silikone“ versteht man Silikone, die sich nur mit Wasser ausspülen lassen.

Nicht wasserlöslich

Dimethicone, Cetyl Dimethicone, Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethiconol, Stearyl Dimethicone, Trimethylsilylamodimethicone, Cetearyl methicone

Bedingt wasserlöslich

Amodimethicone, Behenoxy Dimethicone, Stearoxy Dimethicone

Wasserlöslich

Trideceth-12, Dimethicone Copolyo, Dimethicone copolyol/HWP, Hydroxypropyl, Polysiloxane, Lauryl methicone copolyol

 

So, also erstmal gratuliere ich dir, dass du es bis hier nach unten geschafft hast!

Natürlich gibt es auch noch weitere nicht wirklich tolle Inhaltsstoffe, die man besser meidet. Diese zwei Inhaltstoffe gehören aber zu den Wichtigsten, die du kennen solltest. Wenn du noch mehr wissen oder die Inhaltsstoffe deines aktuellen Schampoos testen möchtest, kann ich dir diese Webseite sehr empfehlen: www.codecheck.info

Da kannst du einfach den Namen deines Produktes eingeben und dir wird erklärt wie gut oder schlecht die Inhaltsstoffe sind und was sie auslösen können.

 

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Meine Haargeschichte

Bereits als Kind konnte ich meine Locken nicht leiden. In meiner Klasse war ich damals das einzige Mädchen, dass lockiges Haar hatte. Ich wusste nicht was ich mit meinen Locken anstellen sollte und kämmte sie als hätte ich glatte Haare.

Als mir damals mit 10 oder 11 beim Friseur die Haare geglättet wurden, wusste ich, dass das die Lösung für mein Problem sein konnte. Wenige Wochen später hatte ich meine Mutter überzeugt mir ein Glätteisen zu kaufen. Da fing der Teufelskreis an. Ich glättete meine Haare jeden Tag, manchmal sogar zweimal am Tag! Ich wusste nicht viel über Haare und wenn man mir sagte, dass das Glätten die Haare kaputt macht, war mir das egal. Hauptsache meine Haare waren glatt wie bei den anderen Mädchen.

Trotzdem war ich nie zufrieden mit meinem Haar, denn an regnerischen Tagen half alles nichts. Die Haare blieben nicht glatt, wurden aber auch nicht richtig lockig. Wie auch, nach den ganzen Hitzeschäden und ohne genügend Feuchtigkeit.

Was mich aber am meisten störte war meine Länge. Mein halbes Leben lang trug ich die Haare auf Schulterlänge. Bei jedem Friseurbesuch musste ich sie wieder abschneiden, da die Spitzen komplett kaputt waren. Regelmässig geglättet habe ich meine Haare bis ich ca. 15 oder 16 war. Das lag vor allem auch daran, dass ich in andere Klassen kam und auch andere Mädchen lockiges Haar hatten und ich nicht mehr das Gefühl hatte mich anpassen zu müssen. Mir wurde auch mehr und mehr bewusst, was ich meinen Haaren all die Jahre lang angetan habe. Ich wollte nicht mehr Opfer meiner Haare sein. Mir war klar, dass ich einen Weg finden musste, meine natürlichen Locken zu akzeptieren.

Es war schwierig denn, wenn ich meine Haare lufttrocknen liess, gefiel mir meine Lockenform überhaupt nicht. Ich habe damit angefangen, die nassen Haare in einen Zopf zu flechten und über Nacht trocknen zu lassen. Mit dem Ergebnis kam ich einigermassen zurecht, denn es sah immer ähnlich aus. Aber auch das war nicht die Art, wie ich meine Locken tragen wollte.

Durch eine Freundin, die eine ähnliche Haarstruktur wie ich hatte (was mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, denn ich wusste nicht wie meine Haare richtig gestylt aussahen) wurde mir erst klar wie ich meine Locken formen und stylen konnte. Sie zeigte mir wie sie ihre Haare mit Schaumfestiger knetet und ich machte es ihr nach. So tastete ich mich langsam an meine Locken heran und versuchte das Glätteisen nicht mehr zu benutzen.

So kam es, dass ich das Glätteisen wirklich so gut wie nicht mehr anrührte. Stattdessen probierte ich verschiedene Lockencremes, Schaumfestiger und Lockenschampoo’s aus. Ich war ein richtiges Werbe-  und Verpackungsopfer. Inhaltsstoffe waren mir egal, ich verstand sie sowieso nicht. So probierte ich immer wieder neues aus, obwohl ich nie wirklich grosse Unterschiede feststellen konnte. Schlussendlich blieb ich beim Schwarzkopf Glisskur Ultimate Repair Schampoo (aber auch nur wegen der schwarzen Verpackung, die mir so gut gefiel) und einem normalen Schaumfestiger. Meine Lockenform fand ich ganz ok, nur länger wurden sie immer noch nicht. Ich blieb bei Schulterlänge stehen und musste immer mal wieder einiges an Länge abschneiden lassen.

Das lief 3 Jahre lang so bis Anfang des Jahres 2015. Ich fragte mich, was ich falsch machte. Warum ich es nicht schaffte lange Haare zu bekommen. Ich hinterfragte meine komplette Haarpflege und googelte stundenlang im Internet nach Inhaltsstoffen, da mir bewusst wurde, dass es nur daran liegen kann. Vor allem Silikone waren mir ein Dorn im Auge. So wechselte ich schnell zu Naturkosmetik, da ich annahm dort überhaupt keine schlechten Inhaltsstoffe zu finden und dass das Beste für mein Haar sein wird.

Meine Haare fingen an zu wachsen. Endlich. Ich war happy und dachte, dass Naturkosmetik das einzig Wahre sein kann. Ich verschenkte all die anderen Produkte, die ich noch hatte und konzentrierte mich darauf nur noch Naturkosmetikschampoo’s und -Spülungen zu kaufen. Marken wie Santé, Alverde, Alterra & Lavera fanden einen Platz in meinem Badezimmer.

Ein Jahr lang verwendete ich also nur noch Naturkosmetik für meine Haare. Trotzdem hatte ich Spliss und musste alle 3 Monate zum Friseur. Ich fragte mich, wie das sein kann und befasste mich noch einmal ausführlicher mit den Inhaltstoffen. Mir wurde klar, dass in Naturkosmetik oft austrocknender Alkohol und teils auch starke Tenside enthalten sind.

Nun sehe ich es etwas lockerer, denn für mich müssen nur die Inhaltsstoffe einigermassen passen. Es interessiert mich nicht mehr, wie die Verpackung ausschaut oder ob die Produkte zertifizierte Naturkosmetik sind. Hauptsache meine Haare kommen damit zurecht. Ich habe einige Marken, auf die ich schwöre, möchte aber auch immer wieder mal was Neues ausprobieren.

In einem weiteren Blogpost werde ich dir über meine Erfahrungen mit den Inhaltsstoffen berichten und dir erzählen auf was ich achte und auf was weniger.

Jetzt kommen hier noch ein paar Bilder in chronologischer Reihenfolge, denn was wäre eine Haargeschichte ohne Bilder.

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Das ist eines der ältesten Bilder, das ich auf meinem Handy finden konnte. Auf allen Bildern sieht man meine Naturhaarfarbe, je heller desto kaputter die Haare.  Herbst 2013
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Die Locken haben keine Definition sind aber ein wenig gesünder. Ende 2013
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Sommer 2014
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Ab hier habe ich mich zum ersten Mal wirklich mit Haarpflege beschäftigt. Ich habe mehr Definition und gesündere Haare bekommen.  März 2015
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Sommer 2015
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Februar 2016
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So sehen meine Haare heute aus, wenn ich sie geföhnt und mit einer Lockencreme gestylt  habe. Viel Volumen, weniger Definition.
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So sehen meine heute aus, wenn ich sie lufttrocknen lasse. Mehr Definition, weniger Volumen.

 

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Aktuelle Länge & Struktur

Mit der Stirn-Scheitel-Spitzen Methode* gemessen, sind meine Haare nun 73cm lang. Ich habe hellbraunes-goldenes Haar mit einigen Stufen. Meine Haare würde ich als sehr fein bezeichnen, da auch mein Zopfumfang sehr gering ist. Die Locken sind nicht bei jeder Strähne gleich ausgeprägt und so findet man auf meinem Kopf Korkenzieherlocken, Wellen aber auch fast gerade Strähnen mit sehr wenig Bewegung. Auffällig ist, dass die Locken sich vor allem in den Spitzen zu Korkenziehern bilden. Am Oberkopf habe ich, wenn überhaupt, nur noch Wellen.

Mein Ziel ist es die Haare noch bis ca. Taillenlänge (im lockigen Zustand) wachsen zu lassen und die Stufen rauszubekommen. Ich erhoffe mir ohne Stufen viel mehr an Fülle zu gewinnen. Ausserdem habe ich nicht den Eindruck durch die Stufen mehr Locken bekommen zu haben.

*die SSS Methode (Stirn-Scheitel-Spitzen Methode) ist meiner Meinung nach die einfachste Art seinen Längenfortschritt messen zu können. Nimm dazu einfach ein Massband und leg es dir von der Stirn über den Scheitel und hinunter zu den Spitzen. Am besten geht das natürlich zu zweit, da man so die Länge besser ablesen kann.

Current lenght and structure of my hair

My hair lenght is 73cm measured with the SSS method*. It is light brown – golden with some layers. I’d say my hair is pretty fine and the curls have not the same definition all over my head. I have corkescrew locks in the ends and waves oder even straight hair on top of my head.

My goal is to grow my hair ‚till it reaches waist length. I’m also trying to grow out my layers ’cause I think It’ll look so much thicker in the ends if my layers are gone. I thought I’d give layers a try but I don’t have much more curl definition with them.

*the SSS method (forehead – crest – ends method) is in my opinion the easiest way to measure your hair length. You just take a measure band, put it on the forehead over the crest down until you reach the ends. It works best if you have somebody who’ll help you with this. It’s easier to read the length on the measure band.